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W A N D E R T O U R Eigentlich war es keine richtige Wandertour, denn eigentlich bin ich krank (ein kleiner grippaler Infekt versucht mich dahinzuraffen), aber ich nenne es mal so.
Auf Anraten meiner lieben Mama, die befindet, dass frische Luft gesund ist, bin ich eine kleine Runde spazieren gegangen. Um nicht durch die Stadt laufen zu müssen, habe ich beschlossen das Wäldchen hinter meinem Haus zu erkunden. Wie sich herausstellte ist es ein ausgewachsener Wald und bietet zwei ausgewiesene Laufstrecken. Diese sind laut Ausschilderung zwischen 6 und 9 Uhr, sowie zwischen 18 und 22 Uhr beleuchtet. Ob dem wirklich so ist, weiß ich nicht, aber ich werde das mal prüfen. (Nachtrag: Habe die Angaben überprüft und muss feststellen, alles Lüge, nix beleuchtet)
Es gibt viele kleine Pfade, die quer durchs Unterholz führen. Die Vögel zwitschern die ganze Zeit was die Lunge hergibt, der Specht hämmert was das Zeug hält und ich schlendere meines Weges.
Dann gibt es noch eine Koppel, auf der Pferde weidend rumstehen. Die fanden mich dann auch interessant und kamen gucken, aber da ich natürlich nichts dabei hatte, sind sie dann auch ziemlich schnell wieder abgezogen.
Da Stockholm ja eine Stadt der Insel ist, liegt der Wald natürlich auch am Wasser. Da wir mal wieder blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein haben, ist das Wasser auch tiefblau.
Und während ich so meine Runde drehe, frage ich mich ernsthaft, warum ich das nicht schon früher gesehen habe. Aber die Erklärung ist einfach, wer morgens nach dem Aufstehen zur Arbeit fährt und abends nach Einbruch der Dunkelheit zurückkommt, wird wohl nicht im Wald spazieren gehen.
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